Slam Shot 1

Tag 4 – Festival n.a.t.u.r.

In unserem Festival n.a.t.u.r.-Rückblick geht es heute mit Tag 4 (Montag) weiter! Als besonderes Highlight ist sicherlich unsere neu geschaffene “Slam Shot”-Reihe zu nennen, die an diesem Tag mit zwei abendlichen Shots im Bermuda3eck ins Rennen geschickt wurde. Natürlich gab es aber noch allerhand mehr an diesem vierten Festival-Tag zu erleben und zu entdecken: Ausstellungen und Perfomances, Netzwerk X und und und – Hier ein kleiner Überblick für euch!

Das Netzwerk X öffnete von Montag bis Mittwoch ganztägig seine Pforten in den Rottstr5-Kunsthallen in Bochum. Als Büro, Kontaktzentrum, Lesehalle und Arbeitsraum boten die Kunsthallen in diesen Tagen Möglichkeit zum Austausch, Kennenlernen, Essen und Mitmachen. Unter Titeln wie “Lese-X-Arbeit”, “Kaffee, Kuchen und fröhlich Verwirrrung” bis hin zu Diskussionen a la “Von Leerständen und Freiräumen, Besetzungen und Bürgerinitiativen” war sicherlich für jeden Besucher der Kunsthallen etwas (außergewöhnliches & nicht-alltägliches) dabei. Einzigartige Atmosphäre, revolutionäre musikalische Untermalung und ein leckeres Buffet luden an jeden der drei Netzwerk-X-Tage auf jeden Fall zum Verweilen ein. Als Gastgeber stand der X Kenner, Künstler und Aktivist Joscha Hendricksen in der gesamten Öffnungszeit Rede und Antwort.

Wir ernten was wir säen – Mit diesem Slogan traf sich die Ruhrstadtgartenmiliz, unsere Festival-Akteure der ersten Stunde, zur gemeinsamen Samen-Sammel-Wanderung mit einigen Neupflanzungen. Vom Café Treibsand ging es quer durch die Stadt und es wurde gesäet was das Zeug hält, getreu dem Motto: Wir ernten was wir säen! In der ZAK (Zukunftsakademie) erzählte Hardy Bock derweil spannende Geschichte für Kinder und junggebliebene Erwachsene.Zwischen Legenden, Alltagsmysterien und Liebesgeschichten ranken sich die Wortklabautereien: Galaktischer Schwachsinn – Ein sensibles Live-Hörspiel mit Bumms und Tiefgang. Das war der Titel unseres sensationellen Live-Hörspiels und die Beschreibung hielt was sie versprach. Wir waren hin und weg und im galaktischen Schwachsinn regelrecht gefangen!

Kommen wir zum Highlight des vierten Festivaltages – Unsere Slam Shots starteten:

Unter dem Motto “Wissenschaft trifft Kunst trifft Kneipe” brachten wir Slam Shot 1 und 2 ins Three Sixty und Mandragora ins Bermuda3eck. Die Vortragsreihe behandelte Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung und beschäftigte sich mit Fragen des Klima- und Strukturwandels in unserer Region. Unsere Vortragenden unterrichten alle an den umliegenden Universitäten und Hochschulen in Bochum und dem Ruhrgebiet.

Während Professor Christian Melchers im Three Sixty über den Nachbergbau und die Entwicklung unseres Ruhrgebiet dozierte, wollte Johannes Lovarencic mit seiner Vision “Ruhrlandsee” einen Großteil des Ruhrgebiets fluten. Die beiden Vortragenden hatten zusammen sichtbar Spaß und spannende wie neue Visionen über die Zukunft des Ruhrgebiets entstanden.

Etwas weniger drastisch ging es im Mandragora zu, als Dr. Lars Tata von der Hochschulkooperation UniverCityBochum durch den Abend führte und fragte, was Bochum als Studierendenstadt ausmachte und im Gespräch mit den Zuschauern neue Aspekte, Visionen und Möglichkeiten für Bochum auslotete. Für die musikalische Untermalung in der Ur-Kneipe des Bermuda3ecks sorgte, dass Bochumer Duo “Wenn einer lügt dann wir”.

Die beiden ersten Slam Shots wurden von den Zuhörern als überaus facettenreiches und sehr gelungenes Format aufgenommen.

Unsere vielfältigen Ausstellungen und Performaces im Café Eden, Blondies, Badalona und Co. starteten ebenfalls allesamt am Montag in die Festivalwoche und rundeten Festival Tag 4 ab!