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Nachhaltig Wohnen: 20 Tipps für ein umweltbewusstes Leben

Ich habe versucht, Wege zu finden, meinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Dafür habe viel darüber recherchiert, wie ich nachhaltig wohnen kann. Dabei habe ich viele Tipps gefunden, die bei mir funktionieren, aber es gibt noch so viele mehr!

Hier sind die 20 besten, die dir helfen werden, nachhaltiger zu wohnen und leben.

Tipp 1: Benutze wieder verwendbare Einkaufstüten statt Plastiktüten

Plastiktüten sind schlecht für die Umwelt, weil sie aus Erdölprodukten hergestellt werden. Erdöl ist eine nicht erneuerbare Ressource, die bei der Verbrennung zur Energieerzeugung schädliche Treibhausgase freisetzt, was die globale Erwärmung noch verstärkt. Rund 160 Million Liter Öl werden benötigt, um für die jährlich verbrauchten 100 Milliarden bis 500 Milliarden Plastiktüten.

Es dauert nur wenige Sekunden, eine wieder verwendbare Einkaufstasche zu benutzen, wodurch weniger fossile Brennstoffe verbrannt und Treibhausgase produziert werden müssen.

Tipp 2: Verwende keine Pappbecher oder Einwegteller

Papierprodukte wie Becher, Servietten, Teller usw. werden aus Holzspänen hergestellt. Bäume nehmen Kohlendioxid auf, während sie wachsen, und geben es ab, wenn sie verbrennen oder sich auf natürliche Weise zersetzen. Der Zellstoff und die Baumfasern brauchen außerdem sehr lange, um abgebaut zu werden, wodurch bei der Verbrennung weitere giftige Gase wie Schwefeldioxid entstehen.

Tipp 3: Verwende LED-Glühbirnen anstelle von Standard-Glühbirnen

LED-Glühbirnen halten viel länger als herkömmliche Glühbirnen und Leuchtstoffröhren, was die Abfallmenge reduziert. Für die Herstellung von LEDs wird nur ein Bruchteil der Energie benötigt, die für die Produktion herkömmlicher Glühbirnen benötigt wird, wodurch weniger Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die LED-Technologie deutlich weniger Wärme abgibt als herkömmliche Beleuchtungsoptionen, weil sie so konstruiert ist, dass sie Licht erzeugen und nicht Wärme. Entscheide dich, wann immer möglich, für LED-Beleuchtung.

Tipp 4: Verwende recycelte Papierprodukte

Recyclingpapier wird aus den Abfallfasern hergestellt, die bei der Herstellung von Zellstoff und Papier anfallen. Die Bäume, die für die Herstellung dieser Produkte gefällt wurden, wären sonst verschwendet worden, so dass durch das Recycling weniger Treibhausgase in die Umwelt gelangen.

Das Recycling von Papier verringert auch die Wasserverschmutzung erheblich, da viele der Schadstoffe in Papierprodukten beim Recycling entfernt werden.

Tipp 5: Ersetze alle Einwegartikel durch wieder verwendbare Artikel

Einwegartikel wie Rasierklingen, Wattestäbchen und Schwämme mögen klein und unbedeutend erscheinen, aber sie summieren sich schnell! Viele Menschen denken nicht daran die Umweltauswirkungen von Einwegartikeln, einschließlich der Ressourcen, die zu ihrer Herstellung benötigt werden, und ihrer Auswirkungen auf die örtlichen Mülldeponien.

In Geschäften wie Kaufland und Real gibt es viele wieder verwendbare Produkte für den Alltag, darunter Zahnbürsten, Zahnpasta, Abschminktücher, Rasierer und Wattestäbchen.

Tipp 6: Iss weniger Fleisch

Viehhaltung ist für rund 5 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich und ist damit nach dem Energiesektor der zweitgrößte Verursacher von Kohlendioxid. Tierische Abfälle und Abgase aus der Tierhaltung auf Bauernhöfen können außerdem das Grundwasser verschmutzen und Krankheiten wie E. coli und Salmonellen verbreiten.

Auch wenn es manchen unmöglich oder unerschwinglich erscheint, den Fleischkonsum zu reduzieren, es ist nicht so schwer, wie du vielleicht denkst. Es gibt viele leckere Alternativen zu Fleisch, darunter Bohnen, Nüsse, Tofu und Milchprodukte.

Tipp 7: Carsharing-Dienste nutzen

Dies ist die perfekte Option für Menschen, die in einer städtischen Gemeinde leben und kein eigenes Auto besitzen, aber eines für bestimmte Besorgungen brauchen oder die häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen wollen. Carsharing macht Parkplätze überflüssig, deren Bau und Instandhaltung teuer sein können.

Tipp 8: Recycle deinen Elektroschrott

Elektroschrott ist weltweit ein großes Problem, denn er enthält viele giftige Chemikalien, die ernsthafte Auswirkungen auf die Umwelt haben können, wenn sie unsachgemäß auf Mülldeponien entsorgt werden. Wenn du umweltbewusster werden willst, musst du deine Geräte recyceln – von Laptops und Handys bis hin zu zu Stromadaptern und DVDs.

Allerdings solltest du deine Elektronik immer über einen verantwortungsvollen Dienst recyceln lassen, der die schädlichen Chemikalien sicher entsorgt.

Tipp 9: Benutze eine wieder verwendbare Wasserflasche oder einen Becher

Einwegplastik ist überhaupt nicht nachhaltig und kann aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt werden, z. B. aus Polyethylenterephthalat (PET), das in vielen Einwegflaschen und mit Plastik ausgekleideten Pappbechern zu finden ist, die man unterwegs benutzt.

Die einzige Möglichkeit, die Anzahl dieser Produkte, die die Mülldeponien verschmutzen, zu reduzieren, ist, sie nicht mehr zu benutzen. Nimm eine wieder verwendbare Wasserflasche mit, wenn du das Haus verlässt, und fülle sie im Laufe des Tages einfach nach.

Wenn du in der Nähe eines Cafés wohnst, nimm einen Reisebecher mit, damit du deinen Kaffee oder Tee auch unterwegs trinken kannst, ohne ihn wegzuwerfen.

Tipp 10: Feuchttücher nicht die Toilette hinunterspülen

Feuchttücher bestehen aus biologisch nicht abbaubaren Materialien wie Baumwolle und anderen synthetischen Fasern, Polyestern, Kunststoffen und Wachsen, die auf der Mülldeponie nicht abgebaut werden können.

Diese einfach in den Müll zu werfen, hat denselben Effekt auf das lokale Abwassersystem wie sie in die Toilette oder den Abfluss zu spülen, was zu ernsthaften Verstopfungen und anderen Problemen führen kann.

Anstatt Feuchttücher zu kaufen, kannst du einfach ein waschbares Tuch mit Wasser und Seife verwenden, um dich nach dem Toilettengang schnell zu reinigen.

Tipp 11: Benutze eine Handzahnbürste

Da elektrische Zahnbürsten ziemlich teuer sind und mit Batterien arbeiten, die bei ihrer Entsorgung die Umwelt belasten können, ist die Verwendung einer Handzahnbürste auf lange Sicht tatsächlich viel nachhaltiger.

Durch den Wechsel zu einer Handzahnbürste entfällt die Notwendigkeit für Batterien und tragen zu einer viel nachhaltigeren Zukunft für alle bei.

Tipp 12: Verwende recyceltes Toilettenpapier oder ungebleichte Papierhandtücher

Für Toilettenpapier, das aus neuen Holzfasern hergestellt wird, werden Bäume verwendet, die anderweitig genutzt werden könnten. Es kann sein, dass es auf der Mülldeponie nicht so schnell abgebaut wird wie 100 Prozent recycelte Produkte. Da es viele Unternehmen gibt die 100 Prozent recyceltes Toilettenpapier herstellen, ist es wichtig, dass du dich vor dem Kauf informierst, anstatt einfach das billigste Produkt zu kaufen.

Außerdem solltest du wieder verwendbare Stoffhandtücher dabei haben, wenn du ausgehst, damit du keine Einweg-Papierhandtücher benutzen musst.

Tipp 13: Kaufe in Second-Hand-Läden ein

Kleidung aus zweiter Hand ist genauso bequem und modisch wie neue und sie kosten oft nur einen Bruchteil des Preises. Wenn du deine Kleidung nur ein- oder zweimal getragen hast, kannst du sie zu deinem örtlichen Secondhand-Laden bringen, wo sie an jemanden weiterverkauft wird, der sie braucht.

Wenn du gebrauchte Kleidung online kaufst, kaufe nur bei vertrauenswürdigen Quellen, damit du nicht bei gefälschten Produkten landest, die nicht nachhaltig hergestellt wurden.

Tipp 14: Verwende natürliche Reinigungsprodukte

Die Chemikalien in manchen Reinigungsmitteln sind so stark, dass sie die Umwelt und deine Gesundheit schädigen können. Anstatt neue Flaschen zu kaufen, solltest du nach natürlichen Alternativen wie Backpulver, Essig, Zitronensaft und anderen gängigen Zutaten suchen, die du zu Hause oder im Supermarkt findest. Du kannst diese Zutaten zusammenmischen zu einer ungiftigen Lösung, die billiger und nachhaltiger ist.

Tipp 15: Ersetze Zahnpasta, Deo usw. (andere Körperpflegeprodukte) durch selbstgemachte Versionen

Wenn du jeden Tag viele Einwegprodukte wie Zahnpasta, Shampoo und Deo verwendest, kann das auf Dauer teuer werden und auch die Umwelt belasten. Statt Shampoo zu verwenden, versuche es mit Backpulver und Apfelessig, die du mit Wasser mischst, um ein ähnliches Ergebnis wie mit deinen aktuellen Produkten zu erzielen.

Nach ein oder zwei Wochen Umstellung, von den handelsüblichen Produkten, wird dein Haar praktisch nicht zu unterscheiden sein. Ersetze dein Deo durch Kokosnussöl, denn es spendet deiner Haut auch gleichzeitig Feuchtigkeit. Zahnpasta kann ersetzt werden mit einfachem Backpulver und Wasserstoffperoxid (nicht die normale 3-prozentige Lösung, die du im Supermarkt kaufen kannst).

Tipp 16: Wasche deine Kleidung in kaltem Wasser

In den meisten Fällen funktioniert das Waschen in kaltem Wasser genauso gut wie in heißem Wasser. Die Temperatur des Wassers hat keinen Einfluss darauf, wie sauber deine Kleidung wird, also versuche Energie zu sparen, indem du deine Wäsche mit kaltem Wasser wäschst.

So kannst du mit der gleichen Energiemenge mehr Wäsche waschen und brauchst kein heißes Wasser, das aus einem Gas- oder Kohlekraftwerk kommt, das die Umwelt schädigen könnte.

Tipp 17: Pflanze einen Baum

Wenn du dir Sorgen um die Luftverschmutzung und den Klimawandel machst, kann schon das Pflanzen eines einzigen Baumes helfen auf deine eigene kleine Weise. Er recycelt nicht nur das Kohlendioxid in seinen Blättern, sondern saugt auch die Wasserverschmutzung auf und produziert Sauerstoff für alle Lebewesen, einschließlich uns Menschen.

Noch besser ist es, wenn du mehrere Bäume dicht nebeneinander pflanzt, anstatt nur einen einsamen Baum zu pflanzen. Erkundige dich, ob es in deiner Gegend Pflanzprogramme gibt.

Tipp 18: Benutze eine Wäscheleine

Wenn du deine Wäsche zum Trocknen auf eine Wäscheleine legst, anstatt einen elektrischen Trockner zu benutzen, kannst du Geld sparen und die Umwelt schonen. Du musst zwar in einen qualitativ hochwertigen Wäscheständer investieren, damit er nicht deinen ganzen Garten einnimmt, aber das ist ein kleiner Preis für die vielen Vorteile.

Es hilft nicht nur der Umwelt, indem es deinen Strom- oder Gasverbrauch reduziert, sondern hilft dir auch, Geld zu sparen.

Tipp 19: Verwende stromsparende Geräte in deinem Haus

Das kann so einfach sein wie der Einbau eines Dimmschalters für die Lampen in deinem Schlafzimmer. Dimmschalter verbrauchen 80 Prozent weniger Energie als normales Licht und sie können dir helfen, Geld bei deinen Energierechnungen zu sparen.

Tipp 20: Benutze wiederaufladbare Batterien und Geräte

Vielleicht verwendest du bereits wiederaufladbare Batterien für deine TV-Fernbedienung und andere kleine Geräte. Sie eignen sich aber auch für größere Geräte wie Akkubohrer und Zahnbürsten. Das ist eine bessere Option als Einwegbatterien, die sich schnell aufbrauchen und sie verringern die Umweltverschmutzung, die durch das Wegwerfen alter Batterien entsteht.

Schlusswort

Die 20 besten Tipps für ein nachhaltigeres Wohnen sind oben aufgelistet. Du kannst einige dieser Tipps ausprobieren und sehen, ob sie für dich funktionieren. Wenn du denkst, dass noch etwas fehlt, schreib es in die Kommentare.

 

Redaktion

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